Seniorenfahrt ins Weserbergland

Für über 50 Senioren und Seniorinnen der Sportgemeinschaft Letter 05 hatte Organisator Aloys Möller einen Bus gechartert, um ins Weserbergland zu reisen. Ziel der diesjährigen Seniorenfahrt war Höxter, ein Ort zum Staunen und Wohlfühlen.

Malerische Fachwerkhäuser, mittelalterliche Gassen, bedeutendsten Gebäude der Weserrenaissance mit prächtig ausgeschmückten Fassaden luden zum Spaziergang ein. Höxter besitzt das Stadtrecht seit 1250. Bereits früh morgens um kurz vor 8 Uhr fuhr die Reisegesellschaft ab Letter über den Ith, Solling, zum Weserbergland. Eine Brückensperrung sorgte für Verzögerung im Programmablauf. Fürstenberg, die Porzellanmanufaktur, erstes Ziel der Reiseroute, erreichten die Teilnehmer deutlich verzögert. Die Anschlusstermine wie Stadtführung, Essen mussten allesamt kurzfristig telefonisch verschoben werden. Möller bewies Improvisationstalent und konnte alles aufeinander noch gut abstimmen, so dass am Ende alles reibungslos verlief.

Mit der Besichtigung der Porzellanmanufaktur Fürstenberg, eine der ältesten in Europa, begann der Tagesausflug. Seit über 260 Jahren steht Fürstenberg für edelste Tischkultur. Das Museum mit Besucherwerkstatt wurde 2017 wiedereröffnet. In historischen Räumen erlebten die Besucher wie aus einer herzoglichen Idee eine weltweit bekannte Manufaktur wurde. Die SG ler lernten das Verfahren der Porzellanherstellung kennen und schauten den Porzellinern, die mit Leidenschaft für das Weiße Gold arbeiten, über die Schulter.

Zu Mittag kehrte die große Gemeinschaft im Höxterschen Traditionsgasthaus Strullenkrug ein und waren vom Buffet begeistert.

Bei der Stadtführung durch Höxter hieß es wenig gehen, aber viel sehen. Der Stadtspaziergang im Umkreis von 1000 Meter rund um den Marktplatz, führte zu vielen verschiedenen Stationen, viele historische Gebäude zum Teil noch aus dem 15. Jahrhundert sind in Höxter zu sehen. Ein Abstecher ging auch an die Weser, die zur Zeit aufgrund Niedrigwassers für die Schifffaht nicht befahrbar ist.

Zuletzt konnte sich alle Wegbegleiter bei reichhaltiger Kaffee & Kuchentafel im Cafe Pammel stärken bevor die Reisegruppe ihren Rückweg antrat. Aloys hatte für den Rückweg natürlich für alle auch kleinen Verdauungsschnaps dabei und ließ den Tag im Bus Revue passieren. Trotz Regens und Verzögerungen war es aber für alle dann doch ein gelungener Tag.

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