Geschichte

Einige Stationen aus der Geschichte der Sportgemeinschaft:

1905 fanden sich „einige getreue Freunde zusammen, um vereint die Idee des Fußballsports zu pflegen“. So heißt es in der Festschrift zum 25jährigen Bestehens des damaligen Sportvereins „Viktoria Letter“. Als Sportplatz diente damals eine Schafwiede. Wenn die Heuernte vorüber war, erbaten sich die Spieler von Fall zu Fall Spielerlaubnis beim Eigentümer. Aber es war nicht nur der Fußball, sondern auch die Leichtathletik, die Letters Sportler schon damals begeisterte. Der Sportverein wurde dann 1922 in „Sportverein von 1905“ umbenannt.
1922 wurde die „Freie Turnerschaft Letter“ gegründet. Hier wurde den Letteranern Handball, Turnen und Fußball angeboten. Es konnten sich aber nur Turnen und Handball über einen längeren Zeitraum behaupten.
1926 entstand der „Schwimmverein Letter“. Die soeben fertiggestellte Badeanstalt im Kanal schuf hierzu die nötigen Voraussetzungen. Der Schwimmverein konnte nicht nur mit guten sportlichen Leistungen aufwarten, sondern er legte auch auf das gesellschaftliche Leben größten Wert. Ende der dreißiger Jahre kam es zu einem Zusammenschluss mit dem damaligen Reichsbahnsportverein Hannover.
1928 gründeten einige Sportler den „Turnclub Letter“. B-Platz und Sporthaus wurden von der von staatswegen aufgelösten Freien Turnerschaft übernommen. Hier wurde Turnen und Handball angeboten.
1945 lag der Sport in Letter vollkommen darnieder. Viele liebe Sportkameraden kamen aus dem furchtbaren Völkerringen nicht zurück, sie fielen auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen.
Aber das Leben ging weiter. So wurde unter den schwierigsten Bedingungen aus den vier Traditionsvereinen die „Volkssportgemeinschaft Letter von 1905 e.V.“ gebildet.
Gründer der Volkssportgemeinschaft:
Wilhelm Gehle, Willi Borges, Hermann Reese, Georg Wöckener, Willi Schierkolk, Heinrich Behrens, Fritz Schüddekopf
1965 erfolgte die Umbenennung in „Sportgemeinschaft Letter von 1905 e.V.“
1972 wurde die Schulschwimmhalle (heutiges Quallebad) eröffnet und schon im März des selben Jahres nahm die neu gegründete Schwimmabteilung den Trainingsbetrieb auf.
1976 wurde in der Sportgemeinschaft die Volleyabteilung (als Ausgliederung aus der Turnabteilung) gegründet.
1977 wurde die Tanzsportabteilung gegründet. Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde auf Beschluss der Jahreshauptversammlung ein Abteilungsbeitrag für die Mitglieder dieser Abteilung erhoben.
1988 zog die Sportgemeinschaft von den Sportplätzen am Kanal in das Leinestadion um.
1989 wurde der Platz vor dem Leinestadion durch einen einstimmigen Ratsbeschluss als nachträgliche Ehrung von Nikolaus Flatau in den „Nico-Flatau-Platz“ benannt. Im Folgejahr begann die Serie „Nico-Flatau-Lauf“, die 16 Mal stattfand (1990 bis 2005).
1990 hat sich die Gymnastikabteilung aus der Turnabteilung ausgegliedert. Grund hierfür war die Größe der damaligen Abteilung mit fast 900 Mitgliedern, die keine Abteilungsleitung mehr finden konnte.
1993 zählt die Sportgemeinschaft stolze 2.088 Mitglieder (davon 759 Kinder und Jugendliche).
1999 wurde dann die Faustballabteilung gegründet. Bisher war diese Sportart, auch schon im Wettkampfsportbereich, in der Turnabteilung angesiedelt.
2000 kam die Sportart „Trampolinturnen“ neu hinzu. Drei Jahre später folgte der Turner(jugend)-Gruppen-Wettkampf – TGW.
2002 wurde die erste Webseite unter www.SG-Letter-05.de veröffentlicht. Am 17.09.2002 folgte bereits der nächste Meilenstein: Die Beachanlage wurde eröffnet. Im Folgejahr ging das erste Beachteam an den Start.
2003 wurde bei der Sportgemeinschaft das 11.000. Sportabzeichen verliehen.
2004 kam die Pétanqueabteilung als jüngste Abteilung unserer Sportgemeinschaft neu hinzu. Am 01.08.2004 wurde die Boule-Anlage feierlich eröffnet.
2007 wurde das „Team Jugend“ gegründet.
2008 fand die erste Skate-Veranstaltung „time 2 skate“ in Letter und Seelze statt.
2009 wurde erstmals ein „Vereinscoaching“ in Zusammenarbeit mit dem Regionssportbund Hannover durchgeführt und anschließend jährlich in Form einer Klausurtagung fortgeführt. Rund 20 (überwiegend) Vorstandsmitglieder besprachen hierbei mittel- und langfristige Ziele/Projekte des Vereins.
2010 lässt sich Friedrich „Fritze“ Brandt nach 35 Jahren als Vorsitzender der Sportgemeinschaft nicht wiederwählen und wird zum ersten Ehrenvorsitzenden einstimmig gewählt
2012 gab es eine Neuheit: Der „Sportgutschein für Erstklässler“ wird an der letterschen Grundschule verteilt und auf diesem Weg wird allen Erstklässlern das Sporttreiben näher gebracht.
2013 wurde das Sportangebot erneut erweitert. Basketball und Yoga werden neu aufgenommen. Ferner wird ein „Ehrenkodex“ verpflichtend für alle Übungsleitenden und Vorstandsmitglieder eingeführt sowie zwei Vertrauenspersonen durch den Vorstand benannt.
2014 wurde unsere Maßnahme „Ehrenkodex²“ mit dem kleinen „Stern des Sports“ in bronze ausgezeichnet. Des Weiteren jährte sich unsere jährliche Klausurtagung bereits zum fünften Mal. Erstmalig wurde ein „Second-Hand-Basar“ rund ums Kind organisiert.
2015 etabliert sich das Neujahrsschwimmen, das seit 2013 von der SG Letter 05 organisiert wird. Über 200 Zuschauer verfolgten, wie 28 Personen in das rund 3,5°C kalte Wasser stiegen. Der „Sportgutschein für Erstklässler“ wird um den „Sportgutschein für Fünftklässler“ ergänzt und wird auch erstmals in russischer und türkischer Übersetzung angeboten.
2016 wurde durch die Sportregion Hannover und die SG Letter 05 (im Auftrag der niedersächsischen Innenministeriums) der „Tag des Sports“ in Letter durchgeführt und u.a. vom Ministerpräsidenten Weil besucht. Ferner hat das Projekt „Laufpass für Kids“ für Furore gesorgt und es beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ bis zum Bundesfinale nach Berlin gebracht (zahlreiche Fernseh- und Radiobeiträge haben unseren Verein bekannter gemacht). Letztmals wurde die Skate-Veranstaltung „time 2 skate“durchgeführt: Nach acht Veranstaltungen ist nun Schluß…
2017 lässt sich Klaus Günther nach 40 Jahren Vorstandarbeit nicht wieder wählen und geht als Ehrenvorsitzender in den ehrenamtlichen Ruhestand. Mit Britta Scherbanowitz steht als Nachfolgerin als Vorsitzende erstmals eine Frau an der Spitze der Sportgemeinschaft.